Therapie

Die Therapie richtet sich nach den Symptomen. Neben Cortison (Glukokortikoiden), das v.a. bei einer Gelenkentzündung zum Einsatz kommt, kann Sulfasalazin z.B. bei der reaktiven Arthritis oder auch Methotrexat eingesetzt werden.
Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR, z.B. Ibuprofen) können die Schmerzen und Entzündung ebenfalls lindern. Bei einer Sehnen- oder Wirbelsäulenbeteiligung helfen Cortison oder NSAR häufig nicht, sodass bei schweren Verläufen, insbesondere bei einer Wirbelsäulenbeteiligung, Biologika (z.B. Infliximab, Adalimumab, Certulizumab, Golimumab, Sekukinumab, Ustekinumab) zum Einsatz kommen.

Zusätzlich zur medikamentösen Therapie ist die physiotherapeutische Betreuung v.a. bei einer Wirbelsäulenbeteiligung äußerst wichtig, um die Beweglichkeit zu erhalten. Der Patient/die Patientin sollte regelmäßige Eigengymnastik machen. Eine Anbindung an eine Selbsthilfegruppe (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)) ist zu empfehlen, da die Ortsgruppen wöchentliche Trocken- und Wassergymnastik anbieten.