Gicht

Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht ist. Es besteht eine genetische Disposition. Harnsäurekristalle können sich in Gelenken, Sehnen, Nieren, Haut und Ohrknorpel ablagern. Dies führt häufig zu schmerzhaften Entzündungen, unbehandelt können Gelenk- und Organschäden entstehen. Typisch befallene Gelenke sind das Großzehen- und Daumengrundgelenk. Das Gelenk ist plötzlich sehr schmerzhaft, gerötet und überwärmt. Im akuten Gichtanfall kommen entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR), Cortison und Colchicum zum Einsatz. Wichtig ist eine purinarme Kost, um erneute Gichtanfälle zu vermeiden.