Diagnostik

Der wichtigste diagnostische Baustein ist die ausführliche und umfangreiche Erhebung der  Krankengeschichte (Anamnese). Die genaue körperliche Untersuchung mit Erhebung des gesamten Gelenkstatus ist richtungsweisend. Ergänzend erfolgt eine ausführliche Labordiagnostik. Die bildgebende Diagnostik umfasst konventionelle Röntgenbilder von Händen und Füßen, da dies die Kenngelenke einer rheumatoiden Arthritis sind. Ergänzend veranlasst der Rheumatologe gegebenenfalls eine MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspin), eine Skelettszintigraphie oder Xiralite-Untersuchung (fluoreszenzoptische Entzündungsdiagnostik im Bereich der Hände).

Die Untersuchungsergebnisse setzen sich wie ein Puzzle zusammen. In Zusammenschau der klinischen Beschwerden, der umfangreichen Labordiagnostik und den bildgebenden Befunden wertet der erfahrene Rheumaarzt die Gesamtsituation.

Bei der Erstvorstellung nehmen wir uns im Zentrum für Rheumatologie in der Regel 1 Stunde Zeit und erläutern die Befunde ausführlich.