Rheumatoide Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis ist die häufigste rheumatologische Erkrankung.

Typische Kennzeichen sind entzündliche Gelenkschmerzen (v.a. nächtlicher Rheumaschmerz), Gelenkschwellung (Arthritis), Weichteilschwellung und Morgensteifigkeit.

Die Schmerzen können prinzipiell alle Gelenke des menschlichen Körpers betreffen. Vor allen Dingen sind die kleinen Gelenke an Händen und Füßen betroffen. Häufig findet sich ein symmetrischer Befall. Große Gelenke – wie Schulter-, Knie- oder Hüftgelenke – können auch beteiligt sein.

Die Abklärung beinhaltet eine differenzierte Immundiagnostik, die am Zentrum für Rheumatologie im eigenen Immunlabor angeboten wird. Der in der Bevölkerung wohl bekannteste Laborwert ist der Rheumafaktor. Zwischenzeitlich gibt es jedoch spezifischere wegweisende Laborwerte, die durch den erfahrenen Rheumaarzt in Zusammenschau mit den klinischen Beschwerden und den bildgebenden Befunden bewertet werden. Wichtig ist, dass ein unauffälliger Rheumafaktor eine rheumatologische Erkrankung und insbesondere eine Rheumatoide Arthritis nicht ausschließt.